Aus der Diskussion

"Wir haben auch schon mal Fake News bekommen. Darin wurde behauptet, dass Michael Jackson noch lebt. Das haben wir aber nicht geglaubt."

Sarah und Naima, Schülerinnen der Maxim-Gorki-Gesamtschule

Ich hätte nicht gedacht, dass es so viele Fake News gibt. Ich bin aber jetzt sicherer geworden. Solche Nachrichten tausche ich nicht mit Freunden und Verwandten.

Carlos, Schüler der Maxim-Gorki-Gesamtschule

Leider ist Journalist kein geschützter Beruf. Jeder und jede kann sich Journalist oder Journalistin nennen.

Carla Kniestedt, Mitglied des Landtags

"Bei Fake News steckt immer eine Absicht dahinter. Der Leser oder die Leserin soll in eine bestimmte Richtung gelenkt werden. "

Annekatrin Friedrich, Landesjugendring Brandenburg

"Man kann aber auch schnell merken, wenn etwas nicht stimmt und was dahintersteckt. Wir haben eine Nachricht im Workshop bearbeitet, da ging es darum, dass Ibuprofen gegen Corona hilft. Das können dan Marketinginteressen sein. Da will jemand Ibuprofen verkaufen."

Carlos

"Es ist wichtig zu wissen, welchen Medien man vertrauen kann und welchen nicht."

Jona Gudde, Verband der Jungen Medienmacher Sachsen-Anhalt

"Es ist wichtig, vertrauenswürdige Kanäle zu nutzen."

Carla Kniestedt

Vor allem sollte man sich auch auf verschiedenen Kanälen informieren, bevor man sich eine Meinung bildet. Wenn man weiß, das Instagramn zum Beispiel ein Kanal ist, auf dem Leute hauptsächlich Fotos tauschen, dann sucht man sich andere Quellen, wenn es dann um politische Nachrichten geht.

Annekatrin Friedrich

Ich war auch schon einmal Opfer eines Shitstorms. Nachdem ich eine Rede zu Kinderrechten gehalten habe, wurde ich mit Hassnachrichten überschwemmt. Da waren auch Unterstellungen und Falschaussagen dabei. Ich habe mich gewehrt. Aber Instagram zum Beispiel nimmt das nicht so schnell runter von der Plattform.

Jona Gudde

Ich finde, es sollte nicht anonym gepostet werden dürfen.

Carla Kniestedt

Man kann die Verantwortung aber nicht nur auf die Jugendlichen wälzen. Es muss mehr Angebote geben, die für Kinder und Jugendliche geeignet sind. Plattformen erst ab 18 zuzulassen ist auch keine Lösung. Kinder und Jugendliche müssen den Umgang damit lernen.

Annekatrin Friedrich