Gemeinsame Pressemitteilung von mabb und AKJS

Berlin/Potsdam, 10. Februar 2020. Wie sieht die digitale Gesellschaft der Zukunft aus? Anlässlich des internationalen Safer Internet Day 2020 veranstaltet die Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg e. V. (AKJS) am 11. Februar 2020 im Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ) einen von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) geförderten Aktionstag zum Thema digital future – Visionen für die digitale Gesellschaft. Die Schirmherrschaft hat Barbara Richstein, Vizepräsidentin des Landtags Brandenburg, übernommen.

 

Im Rahmen des Aktionstags präsentieren Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren ihre Ideen und Konzepte für eine digitale Gesellschaft der Zukunft. Diese haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem Ferienworkshop entwickelt, in dem sie sich mit Themenkomplexen wie „Demokratie und digitale Beteiligung“, „Meinungsfreiheit“ und „Datenschutz“ beschäftigt haben. Entstanden sind verschiedene Medieninhalte (z. B. Videos, Blogs, Podcasts), die auf dem morgigen Aktionstag mit Vertreterinnen und Vertretern aus Medien- und Netzpolitik, Wissenschaft und Bildung diskutiert werden.

 

 

„Mehr denn je brauchen wir Konzepte für eine vielfältige, demokratische Gesellschaft im Digitalen. Die Diskussion sollte sich aber nicht nur auf diejenigen beschränken, die im Analogen aufgewachsen sind“, so mabb-Direktorin Dr. Anja Zimmer. „Alle sind gefragt. Die Beteiligung von Jugendlichen ist dabei besonders wichtig. Denn die Weichen für ihre digitale Zukunft werden jetzt gestellt. Deswegen fördern wir gerne das Projekt der AKJS zum Safer Internet Day und sind gespannt auf die Visionen der Jugendlichen.“

 

 

AKJS-Geschäftsführer Klaus Hinze ergänzt: „Kinderrechten kommt im digitalen Zeitalter eine besondere Bedeutung zu. Deshalb fordern wir Politik und alle gesellschaftlichen Gruppen auf, junge Menschen an den Entscheidungen über die Entwicklung der digitalen Gesellschaft zu beteiligen. Ein zeitgemäßer Jugendmedienschutz bezieht die Kinder und Jugendlichen ein, befähigt sie Medien verantwortungsvoll und ihren Bedürfnissen entsprechend zu nutzen und den bestehenden Gefährdungen im Netz wie CyberMobbing, Fake News, Hate Speech, oder der Konfrontation mit Pornographie, Extremismus, brutaler Gewalt kompetent zu begegnen.”